Barrierefrei: Neue Türen sind eingebaut

07.12.2021

Zwölf automatischen Türen in der Weimarhalle und im zugehörigen Seminargebäude
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„Wir freuen uns, dass nach 20 Jahren Betrieb ein so wichtiges Haus wie die Weimarhalle jetzt für alle Menschen leicht und ohne Barrieren zu betreten ist“, betont Claudia Kolb, Beigeordnete für Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Weimar. Gemeinsam hatten Mitarbeiter des städtischen Hochbauamtes und der Weimarhalle dieses Vorhaben geplant und die Ausführung betreut. Die alten mehrere 100 Kilogramm schweren Holztüren waren seit der Eröffnung des Neubaus der Weimarhalle 1999 immer wieder Kritikpunkt - nicht nur des Behindertenverbandes. Sie ließen sich auch für nicht eingeschränkte Besucher wegen ihres hohen Eigengewichts nur schwer bedienen. Immerhin wurden sie seit Bestehen des Hauses für rund 4.700 Veranstaltungen und rund 2,2 Millionen Besucher geöffnet. „Man betritt die Weimarhalle jetzt wesentlich entspannter und deshalb auch beschwingter“, schildert Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit den neuen Türen. Für sie ist es ein nachträgliches und wichtiges Geschenk zum 20-jährigen Bestehen des Hauses.

Lockdown-bedingt haben die neuen Türen bisher vor allem Studenten der Bauhaus-Universität genutzt, die bis Mitte Dezember zu den in die Weimarhalle verlegten Lehrveranstaltungen kamen. In den nächsten Wochen stehen genehmigte Prüfungen, interne Veranstaltungen der Hochschule für Musik und eine Gerichtsverhandlung auf dem Programm. Auch eine virtuelle Veranstaltung ist geplant: Eine seit vielen Jahren im Januar stattfindende Tagung soll ohne reale Teilnehmer aus der Weimarhalle übertragen werden.  „Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder ein breites Publikum sowie Tagungsgäste durch unsere neuen Türen führen können und freuen uns dann auf deren Reaktionen“, freut sich Ulrike Köppel.