Investitionen abgeschlossen

25.02.2022

2,4 Millionen Euro für Erneuerungen und Modernisierungen eingesetzt
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„Jetzt können wir guten Gewissens wieder von einem modernen congress centrum weimarhalle sprechen“, umreißt Ulrike Köppel Geschäftsführerin der weimar GmbH, die Bedeutung der Investitionen von 2,4 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren. Der Freistaat förderte das Vorhaben mit 75 Prozent der Kosten (gut 1,8 Millionen Euro). „Weimar ist mit der Weimarhalle ein hervorragender Kongressort. Um hier weiter im Wettbewerb mit anderen Bundesländern und im europäischen Umfeld bestehen zu können, haben wir die dringend nötige Modernisierung der Weimarhalle unterstützt“, begründet Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee das Engagement des Landes. Das congress centrum weimarhalle wurde 1999 eröffnet und zahlreiche Anlagen waren inzwischen überholt und Interieur abgenutzt.

Die gerade erst abgeschlossenen Bauarbeiten in den Sanitärbereichen im Südfoyer und im Seminargebäude war eines der zeitintensivsten Projekte innerhalb des Maßnahmenkataloges: Neben der nötigen Überholung der Anlagen bis hin zum Austausch von Boden- und einem Teil der Wandfliesen umfassten die Arbeiten auch den Einbau ressourcenschonender Armaturen. Mit deutlich hellerem Licht werden die WCs barrierearmer. Am auffälligsten sind die zwölf neuen automatischen Eingangstüren, die seit einem Jahr den barrierefreien Zugang zur Weimarhalle schaffen. Das Programm ermöglichte außerdem die Anschaffung neuer Stühle, neuer Banketttische und witterungsbeständiger Terrassenmöbel.

Viele Arbeiten fanden dennoch hinter den Kulissen statt: Zu einer der wichtigsten Investitionen gehörte die neue Oberbühnensteuerung. Mit dem Einbau von fünf neuen Schaltschränken und Bedienpulten ist dieser Teil der technischen Ausstattung jetzt wieder auf einem aktuellen Stand. Die Installation von 20 programmierbaren LED-Multifunktionsscheinwerfern im Großen Saal spart nicht nur Strom, sondern beschleunigt deutlich die Wechsel zwischen Konzert- und Tagungsveranstaltungen. Im Kleinen Saal sorgt eine neue Tonanlage für besseren Klang und leichtere Steuerung. Neue Beamer in den Räumen des Seminargebäudes bringen dort die Präsentationstechnik auf einen zeitgemäßen Stand. Auch die Außenbeschriftung am Haupt- und Seminargebäude wurde über diese Förderung finanziert.

Oberbürgermeister Peter Kleine sieht in der finanziellen Beteiligung deutliche Verbesserungen für verschiedene Besuchergruppen: „Die gesellschaftlichen Höhepunkte der Stadt werden seit jeher in der Weimarhalle gefeiert – jetzt unter spürbar verbesserten Bedingungen.“ Gleichzeitig sei das Kongresszentrum ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit einer hohen Umwegrentabilität, weil viele Unternehmen in der Stadt davon profitieren würden.

Für die Stadtverwaltung Weimar sind damit die Investitionen in die Weimarhalle noch nicht abgeschlossen: Im Rahmen des EFRE-Programms zur „Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien im Bereich der öffentlichen Hand“ stehen zur energetischen Optimierung der Weimarhalle weitere Fördermittel bereit. „Mit dieser Zuwendung können wir die Kälteanlage und Heizung erneuern sowie das Dach mit einer Photovoltaikanlage ausrüsten. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Peter Kleine. Die Weimarhalle wird dann den Strombedarf decken können, den das Haus im leeren Zustand verbraucht.